Solarthermie

Die Wärmegewinnung aus Sonnenenergie bezeichnet man als Solarthermie. Sie wird zur Warmwasseraufbereitung und zum Heizen genutzt. Hierzu werden Kollektoren benutzt, die die Wärme der Sonne mithilfe einer Trägerflüssigkeit in einem Wärmespeicher befördern und dort zur Verfügung stellen. Bei der Umwandlung des Sonnenlichts unterscheidet man die Arten der Sonnenkollektoren in Vakuumröhren, Flach- oder Parabolrinnenkollektoren.

 

Vorteile Solarthermie

Die Solarthermie- Vorteile sind vielfältig. Durch ihre Nutzung verringert sich der Bedarf an zusätzlicher Heizenergie aus begrenzten Ressourcen wie Erdgas, -öl oder Kohle.

Mit einer Solarthermie- Anlage ist man unabhängig von den steigenden Energiepreisen und leistet einen Beitrag zum Umweltschutz. Auf längerfristige Sicht lohnt es sich, eine Anlage für Solarthermie zu kaufen. Die Investition wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert.

Generell amortisiert sich eine solche Anlage nach ca. 14 Jahren.

Direkte Unterstützung von Solarthermie durch Wärmepumpen

Bei der direkten Unterstützung teilen sich die Solarheizung und Wärmepumpe die Wärmeerzeugung. Es bestehen zwei Regelkreise, die beide Wärme erzeugen. Durch diese Kombination wird insgesamt ein höherer Energieertrag erzielt und die traditionelle Heizungsanlage wird zumindest im Sommer überflüssig.

 

Indirekte Untersützung von Solarthermie durch Wärmepumpen

Bei der indirekten Unterstützung wird die Solarthermie genutzt, um das Erdreich rund um die Erdungssonde zu erwärmen. So kann die Wärmepumpe einen weitaus höheren Ertrag erwirtschaften. Dem Boden wird so wieder Wärme zugeführt, die sonst von der Pumpe entzogen wird. Da die Wärmepumpe besser arbeitet, kann die Anlage kleiner geplant werden und die reinen Anschaffungskosten reduzieren sich.